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Veranstaltungen 2014

27.03., 18.30 Uhr, Vortragsraum der Gutsökonomie im Park Branitz
52. Salonabend
Im Begriff Kunstgeschichte sind die Worte Kunst und Geschichte enthalten. Jeder Betrachter eines Kunstwerkes sollte sich fragen: In welcher Zeit hat der Künstler gelebt, was wollte er uns sagen und wie hat er es ausgedrückt. Am Beispiel des berühmten Gemäldes Die Schule von Athen von Raffael werden über 2000 Jahre Geistesgeschichte dargestellt.

Einladung zum 52. Salon (pdf)


22.05., 18.30 Uhr, Vortragsraum der Gutsökonomie im Park Branitz
53. Salonabend
Thema des Abends: Carl Blechen: Das Semnonenlager
Der Vortrag war sehr historisch interessant aufgebaut und hat noch einige neue, bislang unbeantwortete Fragen aufgeworfen.
Hat Carl Blechen gute Lateinkenntnisse in seiner Schulzeit erworben bzw. wie sah es überhaupt mit der Schulbildung in Cottbus für ihn aus? Hatte er möglicherweise über die Bibliothek seines Vaters Zugang zu historischen Schriften zum Germanentum?
Kannte er Herders Vorlesungen oder besuchte er sie? Der Landschaftsgedanke in seinen Werken könnte ein Hinweis darauf sein.
Diese und viele weitere Fragen warf Prof. Dr. Engel auf und er hofft, das sich Cottbuser dieser Themen annehmen.

Einladung zum 53. Salon (pdf)


28.08., 18.30 Uhr
56. Salonabend
Dr. Gabi Ivan Provenienzforschungen zur Cottbuser Sammlung Carl Blechen
Kurzinformation zum 56.Salonabend der C.B.-Gesellschaft am 28.8.14 in der Gutsökonomie Cbs.-Branitz zum Thema: „Erwerb von Bildern Carl Blechens in der Zeit des Nationalsozialismus 1933-1945“ Der Vortrag von Frau Dr. Ivan, Berlin war eine hochinteressante Information über Art und Weise der zumeist weitverzweigten Wege im Bereich des Kunsthandels im obengenannten Zeitraum. Es ergaben sich immer wieder neue Querverbindungen, wobei der Kunsthistoriker und Künstler Dr. Kern neben Anderen eine besondere Rolle bei den Ankäu- fen spielte. Da in der genannten Zeit eine besonders große Anzahl von Bildern von der Stadt Cottbus erworben wurden, ergab sich naturgemäß die Frage nach der Rolle von Raubkunst aus jüdischem oder anderweitig unrechtmäßig erworbenen Eigentum. Mit großer Erleichterung und zur Freude aller Anwesenden konnte Frau Dr. Ivan als Ergebnis Ihrer Forschungen mitteilen, dass sich in der Cottbuser Sammlung keinerlei Hinweise auf Raubkunst ergebenhaben.
Insgesamt ein sehr beeindruckender Vortrag!
Dr. Martin Wenzke

Einladung zum 52. Salon (pdf)